Strategie gegen Meeresmüll - Meine vierte Bundestagsrede

01.02.2019

Im Plenum des Deutschen Bundestages fand heute eine Debatte zur Vermüllung der Weltmeere durch Plastik statt.

„Als Mitglied des Umweltausschusses und wasserpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion habe ich im Plenum des Bundestages zu den Anträgen der Grünen gesprochen. In der Intention, die Vermüllung unserer Meere durch Plastik zu stoppen, sind wir uns einig. Plastikmüll ist für uns an der Nord- und Ostsee allgegenwärtig, zum einen, weil es den Müll an den Strand und die Küsten schwemmt, zum anderen, weil ein großer Teil auf dem Meeresboden lagert. Es ist aber definitiv falsch, wenn die Grünen den Eindruck erwecken, die Bundesregierung lege die Hände in den Schoß. Es gibt auf internationaler, europäischer, nationaler und regionaler Ebene unzählige Programme, die sich mit Meeresschutz und mit der Reduzierung von Plastikmüll beschäftigen. Als Beispiel nenne ich die Europäische Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie, die wir auch in Deutschland mit vielen Maßnahmen umsetzen. Wer sich mit Umweltprogrammen auskennt, weiß, dass man Geduld braucht, bis sie wirken.

Zum anderen fordern die Grünen eine Reihe von Verboten und Begrenzungen. Das ist aus unserer Sicht der falsche Weg. Es ist viel besser, auf einen Bewusstseinswandel und auf partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Unternehmern, mit der die Schifffahrt oder mit der Fischerei zu setzen. Danke sagen möchte ich den vielen privaten Initiativen, die sich weltweit, aber auch in meinem Wahlkreis, für den Meeres- und Küstenschutz engagieren.

Ich denke, dass die CDU-geführte Bundesregierung auf einem guten Weg ist, weil sie national und international handelt, weil sie auf mehr Bewusstsein und auf Partnerschaft setzt und weil die erfassten Maßnahmen Geduld brauchen und Wirkung zeigen

Angefügt meine Rede als Videomitschnitt