Neues Landesprogramm „Fischerei und Aquakultur“

12.01.2023

Damerow & Ueckermann: 40 Millionen Euro für die Fischerei sind enorm wichtig

Neues Landesprogramm „Fischerei und Aquakultur“ sichert dem Fischereisektor Förderungen bis 2029 zu

Zur gestrigen Vorstellung des neuen Landesprogramms „Fischerei und Aquakultur“ durch das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz erklären die Bundestagsabgeordnete und fischereipolitische Sprecherin Astrid Damerow und der Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für Küstenschutz & Fischerei, der Landtagsabgeordnete Manfred Uekermann:

„Wir freuen uns sehr, dass die Fischerei- und Aquakulturbetriebe in unserem Land mit den neuen Förderrichtlinien nun konkrete Unterstützung für die vielfältigen Herausforderungen ihrer Branche erhalten können. Der Handlungsbedarf ist nämlich sehr groß. Es geht um die dauerhafte Sicherung von ganzen Wertschöpfungsketten entlang der West- und Ostküste, aber beispielsweise auch um nachhaltigere und umweltverträglichere Fangtechniken für die Zukunft oder die Modernisierung der Fischfangflotte“, so Damerow und Uekermann.

Die Förderung erfolgt dabei im Rahmen des von der EU genehmigten deutschen Programms für den Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF). Hiervon entfallen 27,8 Millionen Euro der für Deutschland vorgesehenen Mittel auf Schleswig-Holstein. Zusammen mit weiteren Geldern vom Bund, dem Land sowie aus den Kommunen ergibt sich die Gesamtsumme von rund 40 Millionen Euro, die dem Fischereisektor im Land ab dem ersten Quartal 2023 bis zum Ende der Abwicklungsphase der Förderperiode im Jahr 2029 zur Verfügung stehen werden.

„Jetzt ist es aber auch wichtig, dass die Betriebe, für die die Förderungen in Frage kommen, auch darüber informiert werden und sie die Unterstützung in Anspruch nehmen. Nur so kann es uns gelingen, die Fischerei hier im Lande fit für die Zukunft zu machen und damit nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch diesen wichtigen Teil unserer schleswig-holsteinischen Identität, zu sichern“, so Damerow und Uekermann abschließend.